Nachteilsausgleiche bei Schwierigkeiten im Bereich körperliche und motorische Entwicklung

Pädagogische Maßnahmen

  • verlängerte Arbeitszeiten
  • verkürzte Aufgabenstellungen
  • eine mündliche statt schriftliche Arbeitsform
  • eine schriftliche statt mündliche Arbeitsform
  • Austausch von Aufgaben bzw. Aufgabenteilen
  • Verzicht auf Mitschrift von Tafeltexten / Bereitstellen von Tafeltexten bzw. Fremdprotokollierung
  • differenzierte Hausaufgabenstellungen
  • größere Exaktheitstoleranz bei motorischen Anforderungen
  • verstärkter Einsatz von Anschauungsmaterial und Verbalisierung von Handlungsabläufen
  • Einsatz von vergrößerten Arbeitsblättern
  • Ausstattung mit doppeltem Satz an Schulbüchern zum Verbleib in der Schule
  • Änderung der Stundentafel
  • differenzierte Bewertung und Zensierung
  • veränderte Pausengestaltung (z.B. keine Pause auf dem Schulhof)
  • Schülerpatenschaften zur Unterstützung während des Schulalltags
  • spezielle Hygienevereinbarungen
  • für Schüler_innen mit fortschreitenden und lebensbedrohlichen Erkrankungen können im Rahmen der gültigen Lehrpläne veränderte inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden (s. Förderplan)

Räumliche, personelle und sächliche Maßnahmen

  • Unterricht findet v.a. im Klassenraum statt
  • Verwendung von Feinlinern oder anderen geeigneten Stiften bzw. Haltevorrichtungen für Stifte
  • Einsatz von rutschhemmender Folie auf den Tischen
  • Einsatz von Beschwerern für Hefte und Papier
  • Verwendung von spezieller Lineatur
  • Verwendung von speziellen Zirkeln, Scheren, Linealen, etc.
  • Einsatz von Computern im Unterricht
  • Verwendung von speziellen Tastaturen
  • Einsatz von Diktiergeräten
  • Bereitstellen von speziellen Möbelstücken
  • Angebot für spezielle Sport- und Bewegungsanforderungen