Umgang mit Medikamenten und anderen Interventionen

Lehrerinnen und Lehrer müssen zwar Erste Hilfe leisten, von ihnen kann jedoch nicht verlangt werden, dass sie ein Notfallmedikament verabreichen oder spritzen. Lehrkräfte können sich aber unter bestimmten Bedingungen dazu bereit erklären. Auch zu anderen medizinisch-therapeutischen Aufgaben im Sinn der Fürsorge sachgerecht durchzuführender Behandlungen und Verabreichungen können Lehrkräfte nicht verpflichtet werden. Viele Lehrerinnen und Lehrer erklären sich aber freiwillig bereit, gerade jüngere Schülerinnen und Schüler an die Einnahme ihrer Medikamente zu erinnern oder ihnen auch praktische Hilfestellungen zu geben.

In beiden Fällen sollte eine schriftliche Haftungsausschlusserklärung oder eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegen, die im Detail beschreibt, welche Maßnahmen in welcher Form in welcher Situation angewendet werden sollten. Notfallmedikamente müssen wie andere Medikamente auch sachgerecht und für Unbefugte unzugänglich aufbewahrt werden.

Quelle: Medikamentengabe in Schulen
Handreichung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, November 2012-aktualisierte Fassung Juli 2014


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