Für jedes privat- und verwaltungsrechtliche Handeln ist ein zwingend einzuhaltender rechtlicher Rahmen vorgegeben. Die Bürger und die Verwaltung sind an die Regelungen des Gesetzgebers gebunden. Behördliche Entscheidungen dürfen damit nicht gegen Gesetze verstoßen, sondern müssen stets auf deren Grundlage basieren.
Die Verfassung des Freistaates Sachsen ist dabei von höchstem Rang und bildet die rechtliche Grundordnung des Freistaates Sachsen. Gesetze des Freitstaates Sachsen werden vom Sächsischen Landtag beschlossen und sind Grundlage rechtsstaatlichen Handelns.
Rechtsverordnungen sind der Verfassung nachrangige, auf einer gesetzlichen Grundlage beruhende Rechtsnormen, die für die Verwaltung und den Bürgern verbindlich sind.

Quelle: Schule und Ausbildung - Rechtliche Grundlagen. Rechtsvorschriften im Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium für Kultus